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Nissan GT-R-Renner in Paris enthüllt |
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Mittwoch, 17. März 2010 |
FIA-Präsident Jean Todt unterstreicht das große Potenzial der neuen Serie.
In der stimmungsvollen
Atmosphäre der Bibliothek des Automobil Clubs von Frankreich hat
FIA-Präsident Jean Todt die neue FIA GT1-Weltmeisterschaft offiziell aus
der Taufe gehoben. Vor nahezu 300 Gästen, darunter Journalisten, Fahrer
sowie Vertreter der beteiligten Teams, Hersteller und Sponsoren
versicherte der Ex-Ferrari-Rennleiter, sich schon jetzt auf den ersten
Auftritt dieser „wunderschönen Sportwagen“ zu freuen. Und er fügte
hinzu: „Das wird eine spektakuläre Rennserie, zu der wir ihrem
Organisator Stéphane Ratel alle nur mögliche Unterstützung gewähren. Wir
hoffen auf eine gute Show und in Zukunft auf den Einsatz neuer
Technologien, die dann auch in die Großserie einfließen können.“ Ratel,
Gründer und Promoter der neuen Meisterschaft sowie CEO der SRO
Motorsport Group, versprach hochkarätigen Motorsport. „Unser Ziel ist
eine Weltmeisterschaft der großen Marken!“
Im Anschluss kamen Vertreter der sechs teilnehmenden Hersteller zu Wort –
darunter Yuichi Sanada, Präsident der Nissan Motorsportabteilung NISMO
und verantwortlich für die globalen Motorsport-Aktivitäten des
japanischen Herstellers. „Wir sind begeistert, nach fast 20 Jahren
wieder an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen“, so Sanada. „Die FIA
GT1-WM ist für uns eine ideale Bühne, um in Gestalt des Sportwagens GT-R
die technologischen Stärken Nissans weltweit darstellen zu können.“
Der Pressekonferenz folgte die Präsentation der Fahrzeuge auf der Place
Vendome im Herzen von Paris – unter strahlend blauem Himmel und reger
Beteiligung von Zuschauern und Passanten. Erstmals trugen bei dieser
Gelegenheit der Nissan #23 von Sumo Power GT und die # 3 des Swiss
Racing Teams ihre endgültige Lackierung zur Schau.
Michael Krumm und sein schottischer Partner Peter Dumbreck ließen sich
geduldig fotografieren und beantworteten bereitwillig alle Fragen. Karl
Wendlinger, österreichischer Ex-Formel-1-Pilot und seit 2007 sieben Mal
Sieger in Rennen zur FIA GT-Serie, sagte als Sprecher der
GT1-Fahrer-Gewerkschaft: „Die Aufwertung zur WM wird der FIA GT noch
einmal einen starken Schub geben. Ich schätze mich glücklich, diese neue
Epoche mit einem Nissan GT-R anzugehen!“ Sein Co-Pilot ist der
Schweizer Henri Moser.
Beide Nissan-Teams setzen bei den Reifen auf Michelin und haben bereits
umfangreiche Testfahrten absolviert: Sumo Power GT nahm an den
offiziellen FIA-Tests in Paul Ricard teil und unternahm zusätzlich
private Probefahrten in Spanien. Die Schweizer Equipe war bei beiden
FIA-Tests – auf dem Algarve Circuit in Portugal und in Paul Ricard –
präsent.
Den zweiten Piloten im Swiss Racing Team GT-R #4 (neben dem Schweden Max
Nilsson) und die Paarung des zweiten Sumo-Autos (#22) wird Nissan in
Kürze bekannt geben.
Der Auftakt zur nach der Formel 1, der Rallye-WM und der Tourenwagen-WM
vierten FIA-Weltmeisterschaft findet am 17. April auf dem Yas Marina
Circuit in Abu Dhabi statt. Danach besucht die neue Serie weitere neun
Länder auf vier Kontinenten. Abgesehen vom 24-Stunden-Klassiker in
Spa-Francorchamps führen die Rennen – fernsehgerecht - über jeweils eine
Stunde: Die Startaufstellung für den am Sonntag laufenden Sprint
richtet sich nach dem Zieleinlauf des am Samstag abgehaltenen
Qualifikationslaufes. Um die Autos von den Rundenzeiten so eng wie
möglich zusammen zu halten, werden die schnellsten Teilnehmer mit
Handikapgewichten belegt.
FIA GT1-WM 2010 - Der Kalender
17. April Yas Marina (Abu Dhabi)
2. Mai Silverstone (England)
23. Mai Brünn (Tschechien)
4. Juli Paul Ricard (Frankreich)
1. August 24 Stunden von Spa (Belgien)
29. August Nürburgring (Deutschland)
19. September Portimao (Algarve, Portugal)
7. November Durban (Südafrika)
28. November Interlagos (Brasilien)
5. Dezember San Luis (Argentinien)
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